Übungen Veranstaltungen

Schwerpunktthema war die Sicherung von Personen.

Wie kann ich eine Person an einer Leiter/ Fachwerk/ Gitterkonstruktion sichern? Das waren die Hauptfragestellungen.

Neben einfachen Bandschlingensicherungen bietet sich dazu das Rettungsdreieck aus dem Gerätesatz Absturzsicherung an. Jedoch ist das Anlegen einer Sicherung an einer Person in luftiger Höhe alles andere als einfach - Vor allem wenn der/die betroffene Person nicht kooperativ sind.

Des weiteren wurde die Thematik Hängetrauma erörtert und wie wir als Einsatzkräfte darauf reagieren können.

Bilder: Simon Gräf

"Trockenübung" gar nicht so hoch - anstrengend ist es allemal

gesicherter Aufstieg zur Person

 

Ansprache der Person und Vorbereitung zur Sicherung

Sicherung mit einem Rettungsdreieck - bei "bewusstlosen Personen gar nicht so einfach

Vorbereitung zum notfallmäßigen Ablassen - falls dies medizinisch angezeigt ist

Wie schaffe ich Festpunkte an unzugänglichen Orten oder wenn ich meine normale Ausrüstung nicht einsetzen kann.

Diese Aufgabenstellung war Schwerpunkt dieser Übung. Neben der üblichen Knotenkunde, praktische Anwendung von Knoten und Stichen wurde auch das Teamwork und die Problemlösung im Team vertieft. Zum einen wurde ein sogen. Zweibaum mit Rüsthölzern erstellt. Zum anderen mit Hilfe einer 4-teiligen Steckleiter eine soge. Bockleiter.

Der Zweibaum ist eine Einrichtung zum Heben von Lasten, aber auch als Anschlagpunkt bei der sogen. einfachen Höhenrettung. Mit der Ausrüstung des HLF und Rüsthölzern kann so ein Zweibaum erstellt werden.

Falls der normale Dreibock nicht aufgestellt werden kann, muss eine größere Version geschaffen werden. Dies ist mit einer 4-teiligen Steckleiter möglich. Auch als Redundanzpunkt kann so ein großer Leiterbock verwendet werden. Zur Errichtung und vor allem zur späteren Sicherung mit den entsprechenden Leinen sind mindestens 6-8 Feuerwehrangehörige erforderlich.

Übungsdauer: 15:00 bis 18:00 Uhr, Dauer 3 Stunden
eingesetztes Personal: 7 Feuerwehrangehörige
eingesetzte Fahrzeuge: TLF16/25, HLF 20/16
eingesetzte Geräte: Mehrzweckzug, Anschlagmittel, 4-teilige Steckleiter

Bilder: Simon Gräf

 Zweibock als Anschlags- und Umlenkpunkt

Vorbereitung der großen Bockleiter

Aufgestellte Bockleiter, noch ohne Leinensicherung

 

Für den Transport von Material oder Personen über unzugängliche Bereiche können einfache Seilbahnen eine echte Einsatzoption darstellen.

Am Aussichtsturm Schwedenschanze wurde mit der Seilwinde des GW-L2 eine Seilbahn errichtet und betrieben.

Dies könnte ebenso mit Greifzügen in unwegsamen Gelände erfolgen.

Übungsdauer: 15:00 bis 18:00 Uhr, Dauer 3 Stunden
eingesetzte Fahrzeuge: MZF, GW-L2
eingesetztes Personal: 8 Feuerwehrangehörige
eingesetzte Geräte: Seilwinde, Hösi-Satz1

Bilder: Simon Gräf

Aufbau mit gesicherten Einsatzkräften

Blick vom Turm auf die Seilbahn und den GW-L2

 

 

Übung einer Grund-Tätigkeit der Absturzsicherung: senkrechtes Steigen

An einem Gittermastkran in Aidhausen wurde die Übung durchgeführt. Schwerpunkt ist der senkrechte Vorstieg an einer Gittermastkonstruktion. Dies ist oftmals notwendig, um an den eigentlichen Einsatzort zu kommen.

Errichtung einer fachlich guten Sicherungskette mit den entsprechenden Abständen, die richtige Auswahl der Zwischensicherungspunkte, aber auch die Kommunikation zwischen Seilführer und Steiger sind wichtige Themen, die gleichzeitig abgearbeitet wurden.

Übungsdauer: 15:00 bis 18:00 Uhr, Dauer 3 Stunden
eingesetztes Personal: 8 Feuerwehrangehörige
eingesetzte Fahrzeuge: TLF 16/25, DLK 23/12
eingesetzte Ausrüstung: Gerätesatz1, Gerätesatz2

Bilder: Simon Gräf

 

 

 

 

 

 

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