Übungen

Arbeiten unter Nullsicht - für Atemschutzgeräteträger eigentlich kein Problem. Gerade deshalb ist das "blinde" Verständigen der beiden Trupp-Partner wichtig - und muss trainiert werden.

Schwerpunkt der letzten Atemschutzübung des Jahres war die Arbeit des Sicherheitstrupps.

Neben verschiedenen Möglichkeiten zum Transport eines verunglückten Atemschutzgeräteträgers wurde hauptsächlich die Sicherstellung der Luftversorgung behandelt.

Ein Teil der Hofheimer Atemschutzgeräteträger konnte eine Übungseinheit in einem Brandcontainer im Landkreis Schweinfurt absolvieren.

Der Ablauf war dreigeteilt. Während im ersten Abschnitt die Wärmegewöhnung (Temperaturen an der Decke bis 700°C und die Schutzwirkung der Einsatzkleidung) im Vordergrund stand, musste im zweiten Durchgang ein Standard-Löschangriff nach eigener Vorgehensweise absolviert werden. Ziel war die möglichst schnelle und sichere Suche/ Rettung von vermissten Personen und das abschließende Ablöschen des Brandes.

Zu den jährlichen "Pflicht"-Terminen gehört für die Atemschutzgeräteträger die sogen. Theorieschulung.

Neben den jährlichen Belastungs- und Einsatzübung ist diese gem. FwDV 7 eine Muss-Veranstaltung (d.h. Pflicht!) und somit Voraussetzung, damit ein Atemschutzgeräteträger an einem Einsatz unter Atemschutz teil nehmen darf.

Schwerpunkt der Atemschutz-Übung war die Kommunikation über Funk. Es ist die einzige Kommunikationsmöglichkeit nach Draussen zur Einsatzleitung bzw. zu den Einheitsführern.

Da demnächst ebenfalls alle Atemschutzeinsätze über Digitalfunk abgewickelt werden sollen, wurde mit den digitalen HRT-Geräten geübt.

Wichtige Grundlagenübung für Atemschutzgeräteträger: Strahlrohrtraining

Das blinde Beherrschen des Hohlstrahlrohres ist neben der Gerätebedienung die wichtigste Tätigkeit. Bei dieser Übung wurde vor allem die Handhabung des Strahlrohres und die wichtigsten Arbeitstechniken wie Temperaturcheck, Brandrauchkühlung und Up-down-Methode behandelt.

Gerät ein Atemschutztrupp selbst in Not und benötigt Unterstützung von aussen, kommt in der Regel der Sicherheitstrupp.

Dieser muss anhand der Lage und seiner eigenen Erkundung festlegen, wie er weiter verfahren wird und welche Maßnahmen vorrangig ergriffen werden müssen.

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