Schutzkleidung

Standardschutzkleidung für alle Einsatzkräfte ab 18 Jahren ist ein mehrlagiger Schutzanzug aus dem Hause Texport mit PBI-Oberstoff.

Dieser Schutzanzug löst die alte Kombination "dünne"/"dicke" Einsatzkleidung ab und ist ein Schutzanzug für alle Standardlagen von Atemschutz über Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung bis Höhensicherung.

Obermaterial ist die Faser "PBI", die eine sehr hohe Schutzwirkung gegenüber Flammen- und mechanische Einwirkung erbringt.

Durche den mehrlagigen Aufbau ist die Kleidung für den Atemschutzeinsatz geeignet.

Ergonomische Schnittführung, praktische Details zur Anbringung verschiedener Ausrüstungsgegenstände und eine verbesserte optische Wahrnehmung sind die Hauptmerkmale der Einsatzkleidung gegenüber den Vorgängermodellen.

Der sandfarbene Oberstoff erhöht die Sicht- und Wahrnehmbarbeit im Straßenverkehr und reduziert die Wärmebelastung durch Sonneneinstrahlung.

Im Einsatz wird neben dem Schutzanzug noch folgende persönliche Schutzausrüstung getragen:

  • Feuerwehrhelm mit Gesichtsschutz
  • Feuerwehr-Schutzhandschuhe (einlagig, aus Leder)
  • Feuerwehr-Einsatzstiefel

Im Atemschutzeinsatz wird folgende persönliche Schutzausrüstung getragen:

  • Feuerwehrhelm
  • mehrlagige Flammschutzhaube Nomex oder PBI
  • mehrlagige Atemschtz-Handschuhe
  • Feuerwehr-Einsatzstiefel

Bilder: Simon Gräf

 

Jugendschutzanzug

Damit sich die Jugendlichen von den Erwachsenen deutlicher abheben erhalten sie mit Eintritt in die Feuerwehr einen eigenen Schutzanzug (Grundfarbe blau/ orange) und roten Schutzhelm. Dieser Anzug ist für die Bundesrepublik einheitlich gestaltet und somit in allen Bundesländern gleich.

Der Anzug wird bei allen Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen sowie Einsätzen getragen.

Jugendliche mit 16 und 17 Jahren erhalten den normalen Feuerwehrhelm und tragen in der Regel bei schlechter Witterung eine Wetterschutzjacke.

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Bild: FFW Hofheim

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